Ja man liest
überall man soll sich gesund ernähren wenn man Schwanger werden möchte. Was
heisst das genau?
Warum ist eine ausgewogene Ernährung wichtig?
- Der Körper wird mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt. Es gilt dabei aber nicht "viel hilft viel", sondern auch bei der Zufuhr von einzelnen Vitaminen und Mineralstoffen solltest Du auf ein gesundes Maß achten. Denn zu viel kann auch schädlich sein.
- Eine ausgewogene Ernährung fördert nicht nur den allgemeinen Gesundheitszustand und das Wohlbefinden, sondern stärkt auch das Immunsystem. Es kann so einigen organischen und hormonell bedingten Störungen der Fruchtbarkeit vorbeugen. Es ist daher wichtig bereits in der Kinderwunsch-Phase verstärkt auf die Ernährung zu achten.
- Aber auch in der Schwangerschaft solltest Du weiter verstärkt auf die Ernährung achten, denn Du versorgst Dein Baby mit.
Warum schadet Über- oder Untergewicht?
Eine
ausgewogene und gesunde Ernährung bedeutet weiterhin, dass Du sowohl Über- als
auch Untergewicht vorbeugen kannst. Beide Extreme können sich negativ auf die
Fruchtbarkeit auswirken. Übergewicht kann bei Deinem Partner dazu führen, dass
weniger Spermien produziert werden. Bei Dir selbst kann es die Eireifung stören
und ein erhöhter Insulinspiegel kann sogar bewirken, dass der Eisprung komplett
ausbleibt. Die gleiche Auswirkung auf Deinen Körper kann auch Untergewicht
haben, da bei einer Unterversorgung des Körpers zuerst die
Fortpflanzungsfunktion eingestellt wird und die Periode somit ausbleiben kann.
Wichtige Vitamine und Mineralstoffe
Einige
Vitamine und Nährstoffe haben bei dem Versuch, schwanger zu werden, eine
besondere Bedeutung:
- Folsäure benötigt Dein Körper zur Herstellung der weiblichen Sexualhormone Östrogen und Progesteron. Eine ausreichende Einnahme des B-Vitamins erhöht somit die Empfängnisbereitschaft. Und auch langfristig gesehen ist es wichtig, dass Dein Bedarf an Folsäure gedeckt ist. Solltest Du schwanger werden, dann benötigt Dein heranwachsendes Kind schon in der sehr frühen Entwicklungsphase ausreichend Folsäure, damit sich sein Nervensystem gesund entwickeln kann. Viel Folsäure ist vor allem in grünem Blattgemüse, Spargel, Papaya und Brokkoli. Aber auch in Hühnerleber, Rinderleber oder hart gekochten Eiern findet sich viel Folsäure. Da es aber vielen Frauen schwer fällt ihren Folsäurebedarf auf natürlichem Weg zu decken, raten die Frauenärzte häufig dazu, mit einem entsprechenden Nahrungsergänzungspräparat den Bedarf auszugleichen.
- Vitamine: Auch die übrigen Vitamine des B-Komplexes, sowie Vitamin C und E können Deine Fruchtbarkeit erheblich unterstützen. Vitamin E ist beispielsweise notwendig, damit sich die Eizelle in der Gebärmutter einnisten kann und begünstigt die Eireifung. Vitamin C Mangel kann zum Beispiel bei Deinem Partner zu einer Beeinträchtigung der Spermienqualität führen.
- Das Spurenelement Zink ist ein weiterer Stoff, der sich positiv auf Eure Fruchtbarkeit auswirken kann. Bei Dir unterstützt es die Regelmäßigkeit des Zyklus, die einen entscheidenden Faktor bei der Empfängnis spielt. Bei Deinem Partner steigert Zink die Bildung des männlichen Sexualhormons Testosteron und wirkt sich somit förderlich auf die Produktion und die Beweglichkeit der Spermien aus. Zink kannst Du über Rindfleisch, Lamm, Meeresfrüchte oder Seefische zu Dir nehmen.
Ergänze Deinen Speiseplan doch einfach!
Um die
wichtigen Nährstoffe zu Euch zu nehmen, sind bei vielen Paaren keine extremen
Maßnahmen notwendig. Oft reicht es aus, bewusster auf die tägliche Ernährung zu
achten und ein paar neue Rezepte bewusst in den Speiseplan zu integrieren. Viel
frisches Obst und Gemüse versorgen den Körper mit den notwendigen Vitaminen und
Mineralstoffen, doch auch gesunde Fette aus Nüssen, Ölen oder Milchprodukten
sollten in Deiner Ernährung nicht fehlen, da sie die Aufnahme von Vitaminen
durch den Körper begünstigen. In unserem Beitrag "Nährstoffreiche
Rezepte für den Kinderwunsch" findest Du ein paar einfache und leckere
Rezepte zum Nachkochen, die Dich optimal versorgen. Vielleicht helfen sie Euch,
Euren Speiseplan anzureichern.
Wann Zusatzpräparate einnehmen?
Bist Du Dir
unsicher wie hoch Dein Bedarf an unterschiedlichen Vitaminen und Mineralstoffen
ist? Oder finden sich manche der vorgeschlagenen Nahrungsmittel kaum auf
Deinem Ernährungsplan? Dann sprichst Du am besten mit Deinem Frauenarzt über
Deine Essgewohnheiten, analysierst gemeinsam mit ihm oder ihr Deinen Bedarf und
entwickelst Maßnahmen, sie entweder über die Ernährung oder durch
Nahrungsergänzungspräparate auszugleichen.
Auch richtig trinken ist wichtig!
Auch die
ausreichende Flüssigkeitsaufnahme solltest Du nicht vernachlässigen. Das
tägliche Trinken von 1,5 bis 2 Litern Wasser oder Tee gewährleistet die
richtige Verteilung von Nährstoffen im Körper und regt den Stoffwechsel an.
Einen übermäßigen Konsum von koffein- oder alkoholhaltigen Getränken solltet
Ihr besser vermeiden. Große Mengen Koffein aus Kaffee, Schwarztee oder Cola können
hormonelle Störungen auslösen. Alkohol wiederum kann sich auch schon in
geringen Mengen auf die Eizellreifung oder die Konzentration der Spermien
auswirken.
Langfristige Planung
Bei allen
Plänen zur Ernährungsumstellung solltest Du beachten, die Änderungen frühzeitig
zu realisieren, denn der Körper braucht meist einige Monate, um Nährstoffe in
ausreichenden Mengen zu speichern und wichtige Depots anzulegen, von denen
sowohl Du, als auch Euer ungeborenes Kind zehren kann.
Was ich auch
noch gelesen hab, dass man zum Zahnarzt gehen soll. Zur Kontrolle und alle
Füllung mit Amalgam rausnehmen lassen. Und eine neue Füllung geben lassen. Weil
Amalgamfüllungen Unfruchtbar mache. Das kann ja nicht sein, weil unsere Eltern
fast alle solche Füllungen haben. Sonst würde es uns auch nicht geben. Hier
noch ein Text wo ich gerade dazu gefunden hab.
Der vermutete Zusammenhang
zwischen Amalgamfüllungen (Quecksilber-Belastung) und Unfruchtbarkeit ist
inzwischen in mehreren wissenschaftlichen Untersuchungen widerlegt worden. Es
besteht also kein Grund, vor einer geplanten Schwangerschaft Zahnfüllungen aus
Amalgam ersetzen zu lassen. Eine schädliche Wirkung auf das ungeborene Kind
konnte ebenfalls nicht nachgewiesen werden.
Ich werde es mal
ausprobieren ob das wirklich was nützt. Weil ich frage mich, die Personen wo
ungewollt Schwanger wurden, haben nicht darauf geachtet. Und sie wurden
trotzdem Schwanger.
