Donnerstag, 30. November 2017

Einblick in meine Arbeitstage



Da ich als Nanny arbeite muss ich früh aufstehen. Ich muss um sieben schon bei einer Familie sein. Die Familie hat zwei Kinder. Ein Mädchen 7 Jahre und ein Junge 3 Jahre.

Und da ich mit Zug gehen muss, muss ich früher aufstehen. Die Zugfahrt dauert 30 Minuten und dann muss ich noch 10 Minuten laufen. So stehe ich um 04:00 Uhr morgens auf. Dann gehe ich mal duschen und ziehe mich an. Frauen brauchen ja immer etwas länger als Männer. Darum nehme ich es gemütlich. Dann Frühstücke ich mal in Ruhe. Um 05:45 Uhr muss ich zum Bahnhof laufen. Und um 06:05 Uhr fährt der Zug.

Wenn ich bei der Familie angekommen bin, erfahre ich mal ob es den Kindern gut geht. Und ob sie was Bestimmtes in die Schule oder in die Krippe mitnehmen müssen. Die Mutter oder der Vater muss um 07:00 Uhr aus dem Haus. Darum bin ich schon um 06:45 Uhr bei Ihnen.

Ich muss den Kindern helfen beim Frühstücken und beim Anziehen. Wenn die Kleider noch nicht bereit liegen muss ich noch was rauslegen. Dann schaue ich ob alles im Schulranzen drin ist. Snack Box, Trinkflasche, Turnzeug oder Schwimmsachen. Oh ja den Tisch abräumen nicht vergessen. 

Wenn die Kinder angezogen sind, müssen die Zähne geputzt werden. Und die Haaren gemacht werden.

Um 08:00 schicke ich dann das Mädchen in die Schule. Und der Junge muss spätestens um 09:00 Uhr in der Krippe sein.

Dann heisst es für mich ab nach Hause. Den am Nachmittag geht es ja weiter.

Am Montagnachmittag hab ich eine Familie mit drei Jungs. Die Jungs sind 6, 5 und 17 Monate.

Ich muss zu Hause um 11:55 Uhr los damit ich den Zug um 12:15 Uhr erreiche. Ich bin etwa um 09:30 Uhr zu Hause und dazwischen muss ich dann Mittagessen und Snack bereit machen für mich. Manchmal kann es sehr hektisch sein.

Ich bin dann von 13 bis 18 Uhr bei den drei Jungs. Ich schaue immer das wir nach draussen gehen. Sonst drehen die zwei grossen drinnen durch. Und es wird zu laut. Dann hat man Kopfschmerzen und Ohrenschmerzen wenn man nach Hause kommt.
Und um 19 Uhr bin ich etwa zu Hause. Dann warten drei Katzen und ein Mann zu Hause auf mich. Meistens mag ich dann gar nicht mehr.

Am Mittwochnachmittag muss ich dann mit der Tochter von der Familie vom Morgen ins Kunstturnen gehen. Dann muss ich um 11:45 Uhr wieder losgehen weil der Zug um 12:05 Uhr fährt. Dann hole ich das Mädchen aus dem Hort ab. Und gehen zur Mutter nach Hause und holen eine Snack Box und die Wasserflasche. Den Schulranzen lassen wir bei der Mutter zu Hause. 

Dann heisst es ab an den Bahnhof. Um 14 Uhr fängt das Kunstturnen an,  bis um 16 Uhr. Dann müssen wir wieder mit dem Zug zurück fahren. Und um ca. 17 Uhr hab ich dann Feierabend. Bis ich dann zu Hause bin ist nach 18 Uhr.

Das heisst die Familie mit den zwei Kindern bin ich am Montag, Dienstag, Mittwoch und Donnerstag immer am Morgen. Und am Mittwoch am Nachmittag. Und bei der Familie mit den drei Jungs immer Montag am Nachmittag.

So hab ich Dienstag und Donnerstag am Nachmittag frei. Sowie Freitag, Samstag und Sonntag. Dann muss ich die ganze Hausarbeit verrichten. 

Ab und zu kommt es auch mal vor das ich auch Wochenende arbeite.

Der Job gefällt mir sehr gut. Es kann auch sehr anstrengende Tage oder Wochen geben. Wie die Stimmung so ist. Und das nimmt man alles mit nach Hause und mein Mann muss meistens dann den Kopf hinhalten. Tja da kann ich nichts machen. Vielleicht werde ich es einfach hier schreiben.

Samstag, 18. November 2017

Pause eingelegt



Ihr fragt Euch sicher warum ich soll lange nichts mehr geschrieben hab. Wir hatten eine Pause gemacht. 

Irgendwie hat es mich auch genervt wenn es nicht geklappt hat. Und ich war dann richtig am Boden unten. Dann kam unsere Idee von den Ferien gerade richtig. Wir hatten uns überlegt dieses Jahr im September drei Wochen, eine Rundreise durch Amerika zu machen. So haben wir letztes Jahr im November gesagt wir machen eine Pause. Sonst kommt das Kind genau in unseren Ferien zur Welt oder vorher.

Da wir als eine Gruppe von sechs Personen die Reise machten, dachten wir uns, wäre es auch nicht gut wenn ein Baby in der Gruppe wäre.

Und so kam es zu einer Pause.

Sonst war alles wie immer. Die Tage kamen 4 Tage zu früh oder 4 Tage zu spät. Oder pünktlich. Wie es halt so ist.